Förderprogramm „lokal vernetzen – demokratisch handeln“

Die neue Förderphase beginnt frühestens im Frühjahr 2020.

Was ist das Programm „lokal vernetzen – demokratisch handeln“?

Unterstützung für lokale Demokratie-Projekte

In Baden-Württemberg engagieren sich viele Menschen in Bündnissen, Netzwerken und Initiativen für ein gerechtes, demokratisches Miteinander. Das unterstützt das Programm „lokal vernetzen – demokratisch handeln“ - durch Finanzierung, Begleitung, Qualifizierung und Beratung bei Projekten gegen abwertende Haltungen. Denn:

Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit!

Das Förderprogramm wird betreut durch die Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung (LAGO). 

Nach oben

Was wird gefördert?

Die Projekte sollen darauf hinwirken, dass die Abwertung von Menschen wie z.B. durch Rassismus, Islamfeindlichkeit, Antisemitismus oder Homophobie keinen Platz in der Gesellschaft haben. Die Förderung kann für die kreative, coole Aktion auf dem Marktplatz, den aktivierenden Wettbewerb im Gemeinwesen genauso wie für das Vernetzungstreffen, die Gesprächsrunde oder ein Kennenlern-Event genutzt werden. Ein Projekt kann also auf verschiedene Weisen umgesetzt werden.

Genauere Informationen zum Förderprogramm finden Sie auf dieser Seite oder zusammen mit Anregungen aus bisher geförderten Projekten auf der Webseite der LAGO.

Nach oben

Antragstellung & Beratung

Eine neue Förderphase beginnt frühestens im Frühsommer 2020.


Dokumente

Ausschreibungstext

Antragsformular


Kontakt

Wenn Sie Fragen zum Förderprogramm oder der Antragstellung haben, können Sie sich an die Anlauf- und Vernetzungsstelle gegen Rassismus, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus wenden:

Nach oben

Rückblick

Förderphase 2018-19

„lokal vernetzen – demokratisch handeln“

Diese Förderphase ist vorbei!

Ausschreibungstext "lokal vernetzen - demokratisch handeln"

Projektantrag

Rückblick: Förderphase 2018-2019

In der vierten Förderphase des Progamms „lokal vernetzen – demokratisch handeln“ von Mitte 2018 bis Ende 2019 werden 10 Projekte von lokalen Initiativen, Bündnisse und Netzwerken in ihrem Handeln gegen abwertende Haltungen unterstützt.

Über die Förderung entschied ein Beirat im Herbst 2018 von Fachleuten und Praktiker*innen. Dieser wählte vielfältige Projekte mit ganz unterschiedlichen Ansätzen und Strukturen aus.

Die LAGO gibt einen ausführlichen Überblick über die Projekte, die derzeit laufen oder bereits abgeschlossen sind.

 

Frühere Projekte

Teilseiend
„Heidelberger Muslime – selbstverständlich mitverantwortlich“

MOLKE Friedrichshafen, Netzwerkstelle FreiHafen
„Gesicht zeigen! Demokratie I Freiheit I Menschenwürde“

Stadtjugendring Biberach
„Brücken bauen für mehr Verständnis“

Netzwerk Antidiskriminierung Reutlingen/Tübingen
„T.A.L.K. – respect connects“

Werkraum Karlsruhe
„30. Treffen. 30. Protokolle“

Sompon Social Service, Esslingen
„Biographie – Arbeit für und mit Flüchtlingen“

Stadtjugendring Stuttgart
„Gedenkstätten – kulturelle Lernorte muslimischer Migrantenselbstorganisationen“

Jugendförderung Mannheim
„Tiefenschärfe“

Aktion Jugendzentrum Backnang
„Wir in Backnang“

Rückblick: Geförderte Projekte 2013 – 2014

 

Diakonisches Werk Breisgau-Hochschwarzwald
"Miteinander" schaffte Demokratieförderung und Prävention gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Kindergarten. Zielgruppe waren 100 Vorschüler in drei Kindergärten, deren Eltern und die Erzieherinnenteams in den Einrichtungen.
Das Diakonische Werk Breisgau-Hochschwarzwald im Netz: zur Webseite

Ev. Diakonieverband Calw - Fachberatung Migration
"Verschiedene Herkunft - gemeinsame Zukunft". Ein Projekt im ländlich-kleinstädtischen Nagold gegen Fremdenfeindlichkeit, Alltagsrassismus und Etabliertenvorrechte.
Der Diakonierverband Calw im Netz: zur Webseite

BruderhausDiakonie Stiftung Gustav Werner und Haus am Berg
Fachdienst Jugend Bildung Migration"Blickwinkel" war ein Theaterprojekt zur Förderung des Dialogs zwischen Jugendlichen und den lokalen Sicherheitsbehörden. Daneben gab es eine Kooperation mit dem Brückenhaus Kirchheim und der Beratungsstelle für Geflüchtete "Chai" in Kirchheim.
Die BruderhausDiakonie im Netz: zur Webseite

Stiftung Jugendhilfe aktiv
Theodor-Rothschild-Haus für Jugendhilfe Esslingen
"Laubhüttengarten" war ein Projekt mit Jugendlichen gegen Antisemitismus, Rassismus, Diskriminierung heute, das konkret an der Geschichte des Theodor-Rothschild-Hauses, dem ehemaligen "Israelitischen Waisenheim" bis 1939, ansetzte. Wo 1938 das Novemberpogrom stattfand, wurde ein Laubhüttengarten als Ort der Vielfalt und Toleranz errichtet.

Bündnis "Heilbronn sagt nein" c/o DGB Nordwürttemberg
Das Projekt unterstützen die Vernetzung zwischen dem Bündnis Heilbronn sagt nein! und Schulen sowie der Polizei vor Ort: Der Dokumentarfilm über die rechtsextreme Musikszene Film "Blut muss fließen" wurde am 24. und 25.10.2013 für Schüler, Lehrer und Mitarbeiter aus der Jugendarbeit sowie für die Öffentlichkeit in mehreren Vorstellungen gezeigt. Ziel des Projekts war es, die Schulen an das Thema und die Arbeit des Bündnisses heranzuführen, Kontakte mit der Polizei knüpfen und das Bündnis langfristig zu stärken.
Das Bündnis „Heilbronn sagt nein“ im Netz: zur Webseite

Türkische Gemeinde Baden-Württemberg
"Aktionen für Vielfalt und Toleranz" unterstützte Menschen, die Diskriminierung erfahren, dabei, die vermeintlich unveränderlichen Umstände als veränderbar zu erkennen und aktiv gegen Diskriminierung vorzugehen. Im Angebot waren eine Veranstaltungsreihe mit Vorträgen und Workshops sowie Einzelfallberatungen für Betroffene.
Die Türkische Gemeinde Baden-Württemberg im Netz: zur Webseite

Sompon Social Service Esslingen
"Fit für eine Welt" hatte zum Ziel, Betroffene von Diskriminierung zu stärken und für Rassismus Rassismus zu sensibiliseren. Das Projekt schaffte ein Bewusstsein für die Eine Welt in Esslingen und bot die Möglichkeiten für Begegnung und Austausch zum besseren Kennenlernen und dem Abbau von Vorurteilen und Fremdenfeindlichkeit.
Der Sompon Social Service im Netz: zur Webseite

 

Nach oben

Nach oben